Ärztenetze in Hessen

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Willkommen bei Hessenmed

Donnerstag, 5 Oktober, 2017 | Fulda

Die „Interessengemeinschaft Leistungserbringerstatus“, eine bundesweite Initiative von aktuell 72 Praxisnetzen und Verbänden hält die Forderung nach dem Status des Leistungserbringers für qualifizierte und nach §87b SGB V akkreditierte Ärzte- und Praxisnetze aufrecht.
 

MEDI GENO Deutschland fordert kurz vor der Bundestagswahl, dass Ärztenetze einen Gründerstatus zum Aufbau medizinischer Versorgungszentren (MVZs) erhalten müssen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Als IG Leistungserbringerstatus halten wir aber an unserer Kernforderung, dem Leistungserbringerstatus für qualifizierte Ärzte- und Praxisnetze weiter fest. „Noch ungeklärte Fragen zu Haftung, Bedarfsplanung und Honorarverteilung dürfen kein Hinderungsgrund sein, Praxisnetze als Leistungserbringer zuzulassen. Die Selbstverwaltung hat auch in der Vergangenheit gute Lösungen entwickelt“, meint Netzgeschäftsführer Markus Knöfler aus dem Herzogtum Lauenburg. Und erklärt auch gleich, warum die Gründung von MVZ allein nicht reicht.

„Alle wollen unsere regionale Koordinationsleistung, nur gibt es dafür keine Vergütung, weil wir nicht als Vertragspartner in Selektivverträgen zugelassen sind und Leistungen auch nicht über den EBM abgerechnet werden können. Wir brauchen Beinfreiheit, um unsere Arbeit weiter zu professionalisieren. Die uneinheitliche Förderpraxis der KVen bietet dabei nur begrenzt Rückhalt und wenig Planungssicherheit.“ „Wir brauchen den Leistungserbringerstatus, um mit der Teilnahme an Verträgen, der Anstellung von Ärzt*innen und medizinischen Fachkräften regionale Versorgung zu koordinieren“, erläutert Gabriele Bleul von Hessenmed.

Die Initiatoren aus Lingen, Lauenburg und Fulda haben gemeinsam mit Praxisnetzen aus der gesamten Bundesrepublik ein Positionspapier, eine knappe Info-Broschüre und einen Internetauftritt konzipiert. Dort werden allgemeinverständlich Lösungswege zur Versorgungssicherung aufgezeigt. Und der Plan, wie es weitergehen soll, steht auch bereits: Nach der Wahl wird die Politik sowohl auf Landes- als aus auch auf Bundesebene erneut für das Thema Versorgungsleistungen von Praxisnetzen sensibilisiert werden.

Mehr über die Initiative unter www.leistungserbringerstatus.de

 

Samstag, 1 Juli, 2017 | Fulda

Heilmittel-Ausnahmegenehmigungen ab 2017 neu geregelt

Der Weg bis zur Abschaffung der Regresse ist noch weit. Einstweilen wurden die Heilmittel-Richtlinie und das Verfahren im Umgang mit Langfristverordnungen und Praxisbesonderheiten geändert. Eine Übersicht über Diagnosen mit besonderem Verordnungsbedarf und eine Liste der Diagnosen mit langfristigem Heilmittelbedarf (§32, 1a SGB V), beide gültig seit 1.1.2017, finden Sie hier zum download.

 

Dienstag, 25 April, 2017 | Berlin

Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl hat die Agentur Deutscher Arztnetze (ADA) ihre Kernforderungen an die Politik vorgelegt. Anerkannte Netze sollen den Status von Leistungserbringern erhalten, um regionale Versorgungsprobleme besser beheben zu können. Zudem wird eine bundesweit einheitliche Netzförderung angemahnt.

Freitag, 3 März, 2017 | Berlin

Der Vorstand von MEDI GENO Deutschland gratuliert dem neuen KBV- Trio zur Wahl und wünscht Dr. Gassen, Dr. Hofmeister und Dr. Kriedel viel Erfolg. Nach Jahren innerer Auseinandersetzungen zum Schaden der KBV muss diese wieder politisch handlungsfähig werden. Außerdem brauchen die freiberuflichen Praxen bessere Rahmenbedingungen. „Sonst werden sie zum Auslaufmodell und die wohnortnahe Patientenversorgung in selbstständigen Praxen wird durch Einrichtungen von Gesundheitskonzernen ersetzt“, so der MEDI GENO-Vorstand.