Ärztenetze in Hessen

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Willkommen bei Hessenmed

Freitag, 3 März, 2017 | Berlin

Der Vorstand von MEDI GENO Deutschland gratuliert dem neuen KBV- Trio zur Wahl und wünscht Dr. Gassen, Dr. Hofmeister und Dr. Kriedel viel Erfolg. Nach Jahren innerer Auseinandersetzungen zum Schaden der KBV muss diese wieder politisch handlungsfähig werden. Außerdem brauchen die freiberuflichen Praxen bessere Rahmenbedingungen. „Sonst werden sie zum Auslaufmodell und die wohnortnahe Patientenversorgung in selbstständigen Praxen wird durch Einrichtungen von Gesundheitskonzernen ersetzt“, so der MEDI GENO-Vorstand.

Freitag, 16 Dezember, 2016 | Fulda

Hessenmed wächst! Neues Mitglied bei Hessenmed e.V. ist die Hessische Anästhesisten eG. Der Hessenmed-Vorstand freut sich über die Verstärkung unserer Facharztnetze durch die Anästhesisten. Sie sind eine gute Ergänzung zu den bereits in Hessenmed etablierten Facharztnetzen Hessische Urologen eG, Diabetologen Hessen sowie die Kardiologieplattform Hessen.

Das Kontaktbüro der Genossenschaft Hessischer Anästhesisten eG ist in Jesberg. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Sonntag, 23 Oktober, 2016 | Fulda

Ein Motto der Hessenmed-Netze lautet: "Wir fangen da an, wo die KV Hessen aufhört". Nachdem nun auch in Hessen die ersten Netze als förderungswürdig zertifiziert sind, wird es in Zukunft darauf ankommen stärker miteinander als gegeneinander zu arbeiten. Vor diesem Hintergrund veranstaltet Hessenmed am 18. November 2016 in Glashütten-Oberems eine Diskussion über Formen produktiver Zusammenarbeit zwischen KV und Ärztenetzen.

Eingeladen ist unter anderem ein Vorstandsmitglied der Agentur deutscher Arztnetze. Der Referent thematisiert einige Beispiele von Regionen, in denen die Zusammenarbeit mit der dortigen KV sehr gut funktioniert. Besonders freuen die Veranstalter sich darüber, Mitglieder der Vertreterversammlung der KV Hessen gewonnen zu haben, die mit Hessenmed-Vertretern darüber diskutieren, wie ein guter gemeinsamer Weg zu einer besseren Versorgung Hand in Hand in Hessen aussehen kann, und ob die Finanzierung dabei wirklich eine große Hürde ist.

Hessenmed hofft auf ein konstruktives Ergebnis der Diskussion, das uns in Hessen voranbringen kann.

 

 

Mittwoch, 12 Oktober, 2016 | Essen

Es sollte ein Geheimnis bleiben, was im „Blauen Buch“ steht. Aber langsam kommt ans Tageslicht, wie sich Bundesärztekammer und die Privaten Kranken-versicherungen eine neue GOÄ vorstellen. Der Ärztenachrichtendienst hat erneut Details aus dem Werk veröffentlicht: Auch wenn es hier und da mal einen Euro mehr für ärztliche Grundleistungen geben soll, zeichnet sich insgesamt eine deutliche Abwertung der Preise ab. Ein paar Beispiele:
 
Die telefonische Beratung (neue Ziffer B1) brächte beim „robustem Einfachsatz“ 11,72 €, also 1 € mehr als seit 1996. Für Beratung länger als 10 min kommt B3 dazu: plus 3,88 €, höchstens einmal. Da bei der heutigen GOÄ oft individuell bis zum 3,5fachen Satz gesteigert wird, nach neuer GOÄ aber der „robuste Einfachsatz“ gilt, der quasi Faktor 2,3 entspricht, sinkt das Honorar insgesamt. Gravierend auch: Die bisherige Ziffer 34 ergibt beim Regelsatz heute 40,20 €. In der geplanten GOÄ taucht sie aber gar nicht mehr auf.
 
Neue Ziffer B3: Beratung bis 10 min für 15,48 €. Darüber hinaus kommt Zuschlag B5 dazu: je vollendete 5 min 6,80 €. Bei einem Gespräch von 60 min sollen maximal 83,48 € abrechenbar sein –  sofern in der neuen standardisierten Rechnung die Uhrzeit der Leistung genau angegeben wird. Hingegen sind 60 min für die Erstanamnese in Fällen von z. B. traditioneller chinesischer Medizin (B6) deutlich mehr wert: 124 €.
 
Neue Ziffer B11: Symptombezogene klinische Erstuntersuchung. Nur einmal im Behandlungsfall. 17,86 €, nicht steigerbar.
 
Neue Ziffer B13: Vollständige Untersuchung eines Organsystems (z. B. HNO, Augen, Urologie – bisher Ziffer 6): 15,51 €. Bisher beträgt das Honorar dafür 13,41 € bei 2,3fachem Satz, bei besonderen Schwierigkeiten auf 3,5fach gesteigert ergibt das 20,40 €.
 
Neue Ziffer B33: Hausärztlich-geriatrisches Basisassessment, Dauer bis 15 min = 8,05 €. Hier wird klar: Das Arzthonorar wird mit 1,36 €/min bzw. 81,60 €/h berechnet – inklusive aller Praxiskosten, die sich aber pro Stunde auf mindestens 100–180 € belaufen.
 
Die PKV will die Honorare senken. Und Bundesärztekammer-Präsident Montgomery hat dieses Machwerk am 18. März 2016 dem BÄK-Vorstand vorgelegt – zwecks Beschließung! 

 

Die Freie Ärzteschaft fordert:

  • Erhalt der bisherigen GOÄ
  • Beibehaltung der Systematik der GOÄ und der aktuellen Bundesärzteordnung
  • Umgehende Erhöhung des Punktwertes
  • Überführung von Analogleistungen in aktuelle Ziffern

 
Über die Freie Ärzteschaft e.V.
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.

Freitag, 30 September, 2016 | Fulda

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

möglicherweise ist Ihnen beim Durchsehen der Septemberausgabe des i-Punkt aufgefallen, dass für unsere Liste keine Wahlseite abgedruckt wurde, was „technische Gründe“  („zu großer Anhang“ mit der Größe 8 MB) haben soll....

 Unsere Wahlkampfziele haben viel Aufsehen erregt, da sie endlich Alternativen zu den alten Parolen „Hausärzte wählen Hausärzte“ und „Fachärzte wählen Fachärzte“ bieten.   Integration der Fachgruppen wie wir sie in den Ärztenetzen leben, sind die Grundlage für unsere Philosophie; geben Sie uns mit Ihrer Stimme die Chance, diesen – in unseren Augen – zielführenderen Ansatz in die Vertreterversammlung der KVH zu integrieren !

… oder gehören Sie der Gruppe der Nicht-Wähler an, die KV-Wahlen für sinnlos halten ? ?

Als Nichtwähler aus Überzeugung haben Sie kein Verständnis für die ständigen Grabenkämpfe zwischen  Haus- und Fachärzten, Alten und Jungen. Für Sie ist das kein Thema, da Sie vor Ort gut mit Ihren Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten.  Außerdem kennen Sie keinen Kandidaten auf den Listen persönlich und wüssten auch nicht, wie man mit denen in Kontakt treten soll. Und im Übrigen ändert sich in der KV sowieso nichts, denn die in Frankfurt machen ohnehin, was sie wollen.(s. oben)

Okay, bisher mögen Sie mit dieser Haltung recht gehabt haben. Aber diesmal gibt es eine echte Alternative, die für frischen Wind in der KV Hessen sorgen kann: Liste 3 hessenmed & Hartmannbund!

Bevor Sie also wieder nicht wählen und damit all denen das Feld überlassen, die den Status quo zementieren, wählen Sie die Liste 3.

Hausärzte und Fachärzte gemeinsam, in den Regionen bekannt, immer ansprechbar und bereit: dem kollegialen Miteinander wieder eine Stimme  verschaffen! Nehmen Sie uns beim Wort – sorgen Sie für frischen Wind in der KV Hessen!

Dr. Jörg Simon, Vorsitzender Hessenmed
Dr. Lothar Born, Vorsitzender Hartmannbund, LV Hessen

Sonntag, 7 August, 2016 | Fulda

Nach vier Jahren kommt die Netzförderung jetzt auch in Hessen voran: 2016 wurden nun das Marburger Ärztenetz PriMa, das Gesundheitsnetz Frankfurt am Main (GNEF) sowie die Gesundheitsnetz Osthessen eG (GNO) von der KV Hessen zertifiziert.  Allen drei Netzen ist gemeinsam, dass sie Mitglieder im Dachverband Hessischer Ärztenetze „Hessenmed e. V.“ sind.

Die Bundesregierung hat mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz den Kassenärztlichen Vereinigungen verbindlich vorgeschrieben, Ärztenetze zu fördern. Ziel des Gesetzes ist es, regionale Strukturen zu stärken und damit die Betreuung der Patienten vor Ort zu verbessern. Allerdings hat man sich in Hessen mit der Umsetzung dieser Vorgabe besonders schwer getan.

Obwohl viele Hessenmed Netze schon lange professionell arbeiten, mussten alle drei bisher zertifizierten Netze noch einige weitere Auflagen der KV erfüllen, wie etwa beim netzinternen Fehlermanagement bei strukturierten Medikamentenchecks, Fallkonferenzen in den QZ etc. Der Punkt „bessere Terminvergabe“ war hier kein Problem, da es in fast allen Netzen seit Jahren bereits Terminfaxe zwischen den Ärzten gibt, die dringliche Facharzttermine meist sogar am selben Tag möglich machen.

Mit der Zertifizierung hoffen aber alle Netze in Hessen zum einen auf eine Bestätigung ihrer jahrelangen Bemühungen um eine verbesserte medizinische Versorgung der Bevölkerung, zum anderen  die durch  die  Zertifizierung mögliche anteilige Förderung von konkreten Gesundheitsprojekten ausbauen zu können. Die Ärztenetze in Fulda und Marburg haben seit Jahren Sorge um die ländliche Versorgung und seit längerem gute Lösungsansätze erarbeitet, die aber ohne eine Förderung der Netze nicht realisierbar sind.

Verbesserungsmöglichkeiten sieht der Hessenmed-Vorstand aber noch in der Fördersumme, die nicht im Ärztenetz ankommt, da die Fördersumme von 100,- Euro pro Mitglied im Jahr an das Mitglied direkt über die KV-Abrechnung vergütet wird. Somit „verpufft“ die Wirkung, die sich viele kleinere Netze gerade auch in ländlichen Regionen erhofft hatten, um eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung auf Dauer gewährleisten zu können. Viele Netze werden daher weiter um ihr Überleben kämpfen müssen.

 

 

Mittwoch, 6 Juli, 2016 | Fulda

Der Verbund hessischer Ärztenetze, hessenmed e. V., tritt bei der KV-Wahl im Oktober an – auf einer gemeinsamen Wahlliste mit dem Hartmannbund. Ziele sind unter anderem eine bessere ambulante medizinische Versorgung auf dem Land und eine ausreichende Finanzierung der Ärztenetze.

Der Schulterschluss zwischen hessenmed und dem Hartmannbund ist das Resultat von Gesprächen, die der Ärzteverbund MEDI GENO und der Hartmannbund im vergangenen Jahr geführt haben. Das Ziel der Verbände, die beide bundesweit und fachübergreifend aufgestellt sind: künftig gemeinsam mehr in der Ärzteschaft zu bewegen. „Beide Verbände haben standespolitische Gemeinsamkeiten festgestellt und möchten diese für die KV-Wahl im Herbst nutzen“, erklärt der Kardiologe Dr. Lothar Born (Marburg), der Landesvorsitzender des Hartmannbunds und Vorstandsmitglied von hessenmed ist.

Um den fachübergreifenden Proporz abzubilden, werden auf den ersten zwölf Listenplätzen sechs Fachärzte und sechs Hausärzte stehen. Zehn Kandidaten stellt hessenmed, zwei der Hartmannbund. Die hessenmed-Ärzte kommen aus den Reihen der großen Regionalnetze sowie der Urologen, Kardiologen und Diabetologen.

Dr. Born führt die gemeinsame Liste an, gefolgt von der Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. Carola Koch, Vorstandsvorsitzende des „Gesundheitsnetzes Frankfurt am Main“ (GNEF eG), auf Platz zwei. Das Gesundheitsnetz Frankfurt am Main und die Marburger Ärztegenossenschaft PriMa eG sind die beiden ersten nach § 87b zertifizierten Netze der KV Hessen. „Wir wollen in der Kassenärztlichen Vereinigung für mehr Transparenz für die Mitglieder sorgen“, so Dr. Born. Der Kar- diologe gehört auch der Marburger Ärztegenossenschaft PriMa eG an. Des Weiteren sollen Kompetenzen im Bereich des ärztlichen Bereitschaftsdienstes wieder an die Obleute zurückgegeben werden und bei den ÄBD-Telefonzentralen soll für Transparenz gesorgt werden.

„Ganz wichtig ist es uns, das positive Miteinander, das wir in der täglichen Arbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie ärztlichen Psychotherapeuten in den Netzen erleben, in die Arbeit der KV einfließen zu lassen“, so Dr. Born weiter.

 

Mittwoch, 13 April, 2016 | Marburg

Hessenmed gratuliert: Als erstem Ärztenetz in Hessen ist es der Marburger Ärztegenossenschaft PriMa gelungen, alle Auflagen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) für eine Zertifizierung zu erfüllen. Damit hat die Ärzteschaft im Landkreis ihre hervorragende Ausrichtung auf eine zukunftweisende Patientenbetreuung unter Beweis gestellt.

Die Bundesregierung hat mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz den Kassenärztlichen Vereinigungen verbindlich vorgeschrieben, Ärztenetze zu fördern. Ziel des Gesetzes ist es, regionale Strukturen zu stärken und damit die Betreuung der Patienten vor Ort zu verbessern. Allerdings hat man sich in Hessen mit der Umsetzung dieser Vorgabe besonders schwer getan. Umso erfreuter zeigte sich der Vorsitzende der hiesigen Ärztegenossenschaft, Dr. Hartmut Hesse, dass PriMa als erstes Netz in Hessen die Anerkennung als zertifiziertes Netz erhalten hat: „Obwohl unsere Netzstruktur schon vorbildlich war, mussten wir noch einige weitere Auflagen der KV erfüllen. So haben wir z.B. ein netzinternes Fehlermanagement-system und strukturierte Medikamentenchecks insbesondere in Pflegeheimen eingeführt. In der Zertifizierung sehen wir vor allem eine Bestätigung unserer jahrelange Bemühungen um eine verbesserte medizinische Versorgung der Bevölkerung.“

Bei der Gründung von PriMa im Herbst 2008 war die Beteiligung eines Ärztenetzes als eigenständige Größe in der Gesundheitsversorgung noch Zukunftsmusik. Trotzdem hatte sich die Genossenschaft schon damals eine solche Übernahme von Verantwortung zum Ziel gesetzt. „Jetzt sind wir bereit, mit Hilfe des Innovationsfonds neue Versorgungsformen auf den Weg zu bringen, die über die bisherige Regelversorgung der gesetzlichen Kranken-versicherung hinausgehen“, erklärt der Geschäftsführer von PriMa, Dr. Hans-Joachim Conrad. Die gesetzliche Grundlage hierfür sei mit der Zertifizierung geschaffen. Konkrete Projekte wollte die Ärztegenossenschaft noch nicht benennen. „Wir haben viele Ideen. Wenn wir die erhoffte finanzielle Unterstützung erhalten, können wir sofort loslegen“, so Hesse. Dass die medizinische Versorgung im Landkreis eine gute Zukunft hat, ist damit sicher.

Als nächste Aktion steht bei PriMa die Europäische Impfwoche Ende April auf dem Plan. Die Information der Bevölkerung mit Plakaten und Flyern zu diesem wichtigen Vorsorgethema ist bereits angelaufen.

Samstag, 23 Januar, 2016 | Berlin

Der Deutsche Hausärzteverband und die Allianz Deutscher Ärzteverbände, bestehend aus dem Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa), dem Hartmannbund, dem NAV-Virchow-Bund, dem BDI, MEDI-GENO und der GFB, treten gemeinsam für eine Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ein, die die Freiberuflichkeit der ärztlichen Tätigkeit schützt und eine angemessene und rechtssichere Vergütung der Ärzte gewährleistet.

Nach Überzeugung der Verbände ist das bisherige Verhandlungsergebnis, insbesondere die Änderungen des Paragraphenteils und der Bundesärzteordnung, nicht akzeptabel. Es ist für die niedergelassenen Ärzte enttäuschend, dass der außerordentliche Ärztetag mit der vom Marburger Bund gestützten Mehrheit dieser Auffassung durch Ablehnung des Entschließungsantrages „Forderung der Nachverhandlung der bisherigen Ergebnisse“ nicht gefolgt ist. Zudem ist dadurch die gemeinsam formulierte Forderung nach einem eigenständigen hausärztlichen Kapitel in der GOÄ vorerst verhindert worden.

Die facharztgruppenübergreifende Initiative resultiert aus der gemeinsamen Überzeugung, dass eine GOÄ-Novellierung nicht dazu führen darf, dass das individuelle Arzt- Patientenverhältnis eingeschränkt wird. Die Verbände sehen dies insbesondere durch die vorgesehene Einführung einer Gemeinsamen Kommission zur Weiterentwicklung der GOÄ (GeKo), an welcher auch der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) entscheidend beteiligt sein soll, nicht in einem ausreichenden Maße gewährleistet. Hiermit würden die privaten Krankenversicherer Einfluss auf Fragen haben, die ausschließlich die Patienten sowie ihre behandelnden Ärzte betreffen.

Es ist daher dringend erforderlich, dass der Vorstand der Bundesärztekammer einen fairen und offenen Dialog mit der gesamten Ärzteschaft sicherstellt, statt durch eine intransparente Verhandlungsführung dazu beizutragen die für Patienten und Ärzte entscheidende Reform zu gefährden. Als Vertretung insbesondere der niedergelassenen Ärzte werden die Verbände auch zukünftig in enger Absprache miteinander das Vorgehen der BÄK im Zuge der Novellierung der GOÄ kritisch begleiten.

 

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