Ärztenetze in Hessen

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Willkommen bei Hessenmed

Dienstag, 23 Juli, 2019 | Fulda

Das„Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung“ (TSVG) liegt vor: Der Bundestag hat entschieden, dass von der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) anerkannte Praxisnetze künftig Medizinische Versorgungszentren (MVZ) betreiben dürfen. Eine Beschränkung auf unterversorgte Gebiete besteht nicht.

Damit hat nun eine weitere politische Forderung, die von den Netzen Hessenmed e.V., Genial eG Lingen und Herzogtum Lauenburg initiiert wurden,  Einzug in die ambulante ärztliche Versorgung gefunden.

Medizinische Versorgungszentren in der Trägerschaft von anerkannten Praxisnetzen bieten die Chance auf Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung in der Hand regional verankerter Ärztinnen und Ärzte in freiberuflicher Tätigkeit unabhängig von Kapitalinvestoren. Praxisabgaben können innerhalb der Kollegenschaft erfolgen. Ein Einstieg in die Praxistätigkeit wird durch die Option angestellter Tätigkeit und späterer Selbst­stän­dig­keit in Medizinischen Versorgungszentren erleichtert.

Darüber hinaus stellen Praxisnetz-MVZ eine Chance auf weitere Professionalisierung von Netzen dar. Die Grundidee von Netzen, eine besser koordinierte und kooperative ärztliche Versorgung, lässt sich in einem Praxisnetz-MVZ erheblich effizienter umsetzen.

Dennoch bedauert Hessenmed e. V. und hofft auf Nachbesserung, dass Ärztenetze nach wie vor keine Ärzte oder NÄPA, VerAH oder Agnes im Verbund anstellen dürfen. Dies würde erhebliche Erleichterung für Versorgungsmodelle wie Heimärztin oder aber auch den Einsatz von nicht ärztlichem Praxispersonal bedeutet. Denn für viele, vor allem kleinere Praxen, lohnt sich die Ausbildung und der Einsatz alleine nicht.

Donnerstag, 24 Januar, 2019 | Fulda

Wie zuvor die ärztegenossenschaft Nord e.G. widerspricht auch der Verband hessischer Ärztenetze, Hessenmed e.V., der Auffassung der KBV Praxisnetzen im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) die Möglichkeit zur MVZ-Gründung zu verwehren.

Dr. Svante Gehring, 1. Sprecher der äg Nord, betrachtet die Begründung, Praxisnetze vor unternehmerischen Interessen schützen zu wollen, als fadenscheinig. "Niedergelassene Ärzte müssen ihre Praxen und Praxisnetze wie Unternehmen führen", so Gehring, " um in einem liberalisierten Gesundheitsmarkt wettbewerbsfähig zu sein!“ Gehring macht kein Hehl daraus, dass er sich viele Jahre gegen diese Liberalisierung gestemmt hatte. "Mit den Jahren musste ich einsehen", so Gehring weiter, "dass die Politik die Zeit nicht zurückdrehen und Shareholder-Value- Interessen aus dem deutschen Gesundheitswesen verbannen wird."

Seit Jahren setzen sich die äg Nord und Hessenmed als Gemeinschaften von angestellten und niedergelassenen Ärzten für gleich lange Spieße im Gesundheitswesen ein, um eine freiberuflich geprägte, wohnortnahe Versorgung zu erhalten. Sie fordern deshalb, dass dem laufenden Ausverkauf von Praxen und MVZ an Klinikketten und Kapitalinteressen Einhalt geboten werden muss und, wie im TSVG vorgesehen und vom Bundesrat konkretisiert, nun endlich auch Gemeinschaften von niedergelassenen Ärzten in die Lage versetzt werden sollten, MVZ zu gründen. Dass gerade die eigene Körperschaft dies zu verhindern versucht, stößt auch bundesweit bei vielen Praxisnetzen auf großes Unverständnis.

 

Dienstag, 5 Juni, 2018 | Fulda

Die Interessengemeinschaft Leistungserbringerstatus, ein Zusammenschluss aus etwa 70 Ärztenetzen, Genossenschaften und Verbänden erneuert ihre Forderungen nach einer Aufwertung der nach §87b SGB V anerkannten Praxis-/Ärztenetze und betont, dass sie auch weiterhin den Status als Vertragsnetz zur Erbringung medizinischer Leistungen anstrebt.

Donnerstag, 25 Januar, 2018 | Kiel

Praxisnetze sollen künftig Medizinische Versorgungszentren gründen können. Das fordert die Ärztegenossenschaft Nord und sagt: „Niemand kennt die regionale Versorgungs- und Altersstruktur seiner Region besser als ein Praxisnetz.“

Gehring: „Wenn wir warten, bis die begründeten Ausnahmefälle, gemeint ist eine Unterversorgung, festgestellt werden, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.“